Schweizer Armee: Schweiz und Österreich vertiefen Zusammenarbeit bei Luftverteidigung

Bundesrat Martin Pfister, Chef Eidgenössisches Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport VBS, empfängt am 6. Juli 2026 die österreichische Bundesministerin für Landesverteidigung, Klaudia Tanner, zu einem offiziellen Besuch in der Schweiz. Im Zentrum der Gespräche stehen die sicherheitspolitische Zusammenarbeit der beiden neutralen Staaten sowie aktuelle europäische Sicherheitsfragen.

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Schweizer Armee: F-35A-Beschaffung stärkt Schweizer Industrie

armasuisse und Lockheed Martin konkretisieren mit einem Nachtrag zur bestehenden Offset-Vereinbarung weitere Vorhaben zur F-35A-Beschaffung. Diese Projekte stärken gezielt sicherheitsrelevante Schlüsseltechnologien, industrielle Fähigkeiten und die Resilienz der Schweiz. Bei erfolgreicher Umsetzung werden die Vorgaben deutlich übertroffen: Insgesamt werden voraussichtlich Offset-Geschäfte im Umfang von rund 73 Prozent des Vertragswerts erreicht – statt der verlangten 60 Prozent. Auch die regionalen Zielwerte werden klar übertroffen: In der Romandie liegt der erwartete Anteil rund 40 Prozent über der Vorgabe; in der italienischsprachigen Schweiz wird der Zielwert voraussichtlich sogar um rund 140 Prozent übererfüllt. Offset-Geschäfte, auch Kompensationsgeschäfte genannt, sind Aufträge, Projekte oder Kooperationen, die ein ausländischer Lieferant im Rahmen einer Beschaffung mit Unternehmen, Hochschulen oder Forschungspartnern in der Schweiz umsetzt. Im Offset-Register sind im Zusammenhang mit der Beschaffung des neuen Kampfflugzeugs F-35A per 30. Juni 2026 bereits Geschäfte im Wert von 1,03 Milliarden US-Dollar aufgeführt, die Lockheed Martin angerechnet wurden. Dies entspricht rund einem Drittel der gesamten Offset-Verpflichtung. Nun kommt ein Paket weiterer Vorhaben hinzu, mit dem die Umsetzung der Offset-Verpflichtung planbarer, wirkungsvoller und stärker auf sicherheitsrelevante Fähigkeiten in der Schweiz ausgerichtet wird.

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Schweizer Armee: Studie zeigt Wege zur Entschärfung der Spannungen in der Arktis

In welchem Ausmass könnten vertrauens- und sicherheitsbildende Mechanismen zur Verringerung des Risikos unbeabsichtigter Eskalationen in der Arktis angewendet werden? Während die Militarisierung der Arktis und das daraus resultierende Sicherheitsdilemma in den vergangenen Jahren zunehmend wissenschaftliche Aufmerksamkeit erhalten haben, wurde bislang kaum diskutiert, wie dieses Dilemma überwunden oder die daraus entstehenden Eskalationsrisiken gemindert werden könnten.

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